KFHist: (A 1) Asinius Quadratus Skip to main content

Ein Editionsprojekt der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.

HHUD Düsseldorf

(A 1) Asinius Quadratus



Einleitung

I. Identität des Autors

Über den Historiker Asinius Quadratus ist recht wenig bekannt.1 Aus dem Suda-Eintrag (test. 1) erfahren wir, dass er ein Geschichtswerk verfasste, das in 15 Büchern 1000 Jahre römischer Geschichte behandelte und im ionischen Dialekt geschrieben war. Ein anderes Werk dieses Autors, das die Suda nicht erwähnt, behandelte in mindestens neun Büchern die Par­therkriege. Die erhaltenen Fragmente dieser Werke liefern keine Informa­tionen über die Person des Autors. Er gehört nach aller Wahrscheinlichkeit zu einer senatorischen Familie, die seit dem 2. Jh. n. Chr. hohe Posten in der Reichsverwaltung bekleidete und durch mehrere Inschriften bezeugt ist.

Den Historiker Asinius Quadratus in den Stammbaum dieser Familie einzureihen ist schwierig. Der in einer Inschrift der Severerzeit zu Olympia (test. **5) geehrte C. Asinius Quadratus könnte mit dem Historiker identisch sein, was sich aber nicht beweisen lässt. Die Identifizierung mit dem Pro­konsul von Achaia C. Asinius Protimus Quadratus (test. **3; **4; **6 f.), die zuerst E. Groag vorgeschlagen hat,2 stößt auf chronologische Schwierig­keiten, da dieser bereits unter Commodus, spätestens unter Septimius Severus das Suffektkonsulat bekleidet haben müsste (s. Komm. zu test. **5). Der Verfasser einer Chronik der 1000-jährigen römischen Geschichte, dessen literarische Produktion um die Mitte des 3. Jh. n. Chr. fällt, wäre demnach eher ein Sohn des Konsulars (so Halfmann, Senatoren 631).

II. Werke

Sicher bezeugt sind uns zwei Schriften des Quadratus durch direkte Zitate: Die 1000-jährige Geschichte (Chilias / Chilieteris) und die Parther­ge­schichte (Parthika). Zur mutmaßlichen Germanengeschichte s. den Komm. zu fr. 21.

Dass die 1000-jährige Geschichte 15 Bücher umfasste, scheinen auch die Fragmente zu bestätigen (fr. 4 zitiert das 14. Buch); den Dialekt belegt das wörtliche Zitat fr. 2. Durch die Verwendung des ionischen Dialekts und den ethno­gra­phischen und universalhistorischen Ansatz stellte sich Quadratus mit diesem Werk in die historio­graphische Tradition des pater historiae Herodot und trat damit in Gegen­satz zu der zeitge­nössischen Tendenz, die Stil und Sprache des Thukydides zum Vor­bild nahm. So schrieben Quadratus’ jüngere Zeit­genossen Cassius Dio und Dexippos thukydideisch. Letzterer verfasste ebenfalls eine universalhisto­rische Chronik in 12 Büchern, die in dieser Anlage ein Gegenstück zu Quadratus’ Werk darstellt. Über den Inhalt der 1000-jährigen Geschichte lassen sich wegen der spärlichen Überlieferungslage kaum Aussagen treffen. Auch der Titel ist nicht einhellig überliefert. In der Suda wird das Werk mit dem Titel Χιλιετηρίϲ bezeichnet. Die Zitate bei Stephanos von Byzanz (fr. 1–4) geben den Titel uneinheitlich wieder: Ῥωμαϊκὴ Χιλιάϲ (Steph. Byz. α 321 = fr. 1; ι 19a = fr. 2), Ῥωμαϊκή (Steph. Byz. θ 12 cod. R = fr. 3), Ῥωμαϊκά / Ῥωμαϊκαί (- κῶν Steph. Byz. θ 12 codd. QPN = fr. 3) bzw. Ῥωμαϊκὴ Χιλιαρχία (Steph. Byz. ο 76 = fr. 4). Diese Varianten kommen grund­sätzlich als Titel eines Geschichtswerks in Frage. Die Variante im Gen. pl. liefe auf einen Titel wie Ῥωμαϊκά oder Ῥωμαϊκαί sc. ἱϲτορίαι hinaus, wird aber von den Editoren seit Berkel zugunsten der Überlie­ferung im cod. R verworfen; Meineke schlug vor, an dieser Stelle Χιλιάδοϲ zu ergänzen (‚excidisse probabile erat‘). Anders steht es mit der Variante Χιλιαρχία: Das Wort bezieht sich auf das Amt eines χιλιάρχηϲ (in der Spätantike der griechische Titel des tribunus militum) oder dessen Einheit (LSJ s. v.), nicht auf eine 1000-jährige Herrschaft. Wie es zu dieser singulären Variante kam, ist nicht festzustellen. Denkbar ist, dass sich bereits Stephanos bei diesem Zitat schlichtweg irrte. M. Billerbeck schlug vor, den Text zu Χιλιάϲ in ändern.

Die Παρθικά scheinen in der Spätantike mehr als die Chilias gelesen worden zu sein. Stephanos von Byzanz zitiert das Werk recht häufig (fr. 518; möglicherweise auch fr. 2730), Euagrios nennt es implizit (test. 2) und die Historia Augusta spielt darauf an (fr. **19 belli Parthici scriptor). Doch außer Ste­phanos beweist keine Quelle nähere Vertrautheit mit dem Werk. Dass die Suda das Werk nicht erwähnt, ist möglicherweise ein Indiz dafür, dass es im 10. Jh. bereits vollständig untergegangen war.

Insgesamt lassen die spärlichen Zitate aus Quadratus’ historischen Schriften kaum ein Urteil darüber zu, wie häufig sie tatsächlich in der Spätantike benutzt wurden. Die vielen Zitate bei Stephanos von Byzanz spiegeln vor allem das Interesse des Lexikographen an geographischen und grammatischen Einzelheiten wider (vgl. fr. 2), die Quadratus offenbar in Fülle bot. Insbesondere wegen etymologischer Einzelheiten haben die Autoren der Spätantike Quadratus zitiert, so Agathias (fr. 21), Zosimos (fr. 26) und Stephanos (fr. 1. 29).

Eine besondere Stellung nimmt das Epigramm in der Anthologia Palatina ein (fr. {31}), das vom corrector der Handschrift mit dem Namen Ἀϲιννίου Κουαδράτου überschrieben wurde und vom Lemmatisten auf einen Feldzug des Sulla bezogen wurde. Die Identifi­zierung des Epi­grammschreibers mit dem Historiker Quadratus ist schon darum zweifel­haft, weil ein Epigramm, das die im Kampf gegen die Römer Gefallenen verherrlicht und ihre siegreichen Feinde schmäht, kaum von einem römischen Historiker verfasst worden sein kann.

III. Griechische Namensform des Autors

Das römische Cognomen Quadratus lässt sich nicht ohne Schwierigkeiten ins Griechische übertragen. Für den Buchstaben <q> und für das Phonem [kw] gibt es im Griechischen keine Entsprechung. In den griechischen Quellen der vorliegenden Sammlung finden sich zwei verschiedene Trans­kriptionen für den lateinischen Namen Quadratus: Κοδρατοϲ (test. 1. 4. fr. 25) und Κουαδρατοϲ (übrige außer den lat. fr. 19. 20). Beide Formen finden sich in den Inschriften des 1. bis 3. Jh. n. Chr. in gleicher Fre­quenz.3 Eckinger deutete die Vari­ante κο gegenüber κουα als Verkürzung in der Schreibung, jedoch dürfte auch (wie er andeutet) die Artikulation eine Rolle spielen. Das Gra­phem <qu> wurde im antiken Latein als [kw] ausgesprochen.4 Dass aus lat. [kwa] griech. [kɔ] wurde, lässt sich m. E. damit erklären, dass der Labiovelar [w] und der ungerundete halboffene Hinterzungenvokal [ɔ] denselben Artikula­tionsort haben (am Velum).

Ein anderer Aspekt ist die Akzentuierung: Für den dynamischen Akzent des Lateinischen wie für den tonalen Akzent des Griechischen gelten bestimmte Regeln, die nicht ohne weiteres miteinander zu vereinbaren sind. Grundsätzlich hatte das Griechische bei der Übernahme lateinischer Wörter in vielen Fällen die Möglichkeit, den ursprünglichen Akzent zu bewahren,5 tat dies aber nicht in allen Fällen. Wenn sich das lateinische Lehnwort einer bestimmten morpho­logischen Klasse des Griechischen zu­ordnen ließ, wurde der Akzent ent­sprechend geändert (z. B. lat. Namen auf -ánus > ‑ ανόϲ). Bei anderen Fällen von Entlehnung mit Akzentwechsel zeigt sich im Griechischen die Tendenz, den Akzent rezessiv zu setzen, d. h. auf die erstmögliche Stelle.6 Wenn also lateini­sche Namen und Fach­begriffe in griechischen Hss. anders als im Lateinischen akzentuiert wer­den, weist dies möglicherweise auf einer Sprachtradition hin. Deshalb ist die abweichende Akzentuierung römischer Namen in griechischen Hss. bei der Edition zu beachten, wie St. Radt, ZPE 121 (1998) 72 und ZPE 126 (1999) 98 betonte.

Die Nominativform des Namens ist am häufigsten bei Stephanos von Byzanz bezeugt, dessen Haupthss. RQP Κουάδρατοϲ (mit rezessivem Akzent) schreiben. In den Inschriften steht der Name naturgemäß ohne Akzentzeichen, weshalb sich die vorliegende Edition nach dem Zeugnis der Hss. richtet. Analog wird auch bei Κόδρατοϲ der Akzent rezessiv gesetzt.

IV. Anordnung der Zeugnisse und Fragmente

Die Testimonien sind nach der Sicherheit der Zuschreibung geordnet: test. 1 u. 2 beziehen sich zweifellos auf den Historiker, die Inschriften test. **3**6 möglicherweise; in test. **7 ist der Name des Prokonsuls nur eine Vermutung P. Herrmanns. Die Fragmente sind wie bei Jacoby, FGrHist 97 nach den Werken und darin wiederum nach Buchzahl geordnet. Daran schließen sich die Fragmente ohne Stellenan­gabe an; am Schluss steht ein Fragment fraglicher Zuschreibung (fr. 31).

Levick und Cornell, FRHist 102 ordneten die Zitate ohne Werktitel der Chilias bzw. den Parthika zu, verzichteten auf die inschriftlichen Zeugnis­se zu Asinius Protimus Quadra­tus sowie auf die unechten Fragmente und zählten zwei Fragmente auch als Testimonien. In der folgenden Konkordanz sind die in den FRHist fehlenden Stücke mit einem Halbgeviertstrich (–) markiert.

KFHist FRHist KFHist FRHist
test. 1 T5 fr. 14 F21
test. 2 T3 fr. 15 F22
test. **3 fr. 16 F23
test. **4 fr. 17 F24
test. **5 T1 fr. 18 F26
test. **6 fr. **19 F25 = T2
test. **7 fr. {20}
fr. 1 F1 fr. 21 F8
fr. 2 F2 fr. 22 F9
fr. 3 F3 fr. 23 F10
fr. 4 F4 fr. 24 F11
fr. 5 F12 fr. 25 F5 = T4
fr. 6 F13 fr. 26 F7
fr. 7 F14 fr. 27 F27
fr. 8 F15 fr. 28 F28
fr. 9 F16 fr. 29a F29
fr. 10 F17 fr. 29b F30
fr. 11 F18 fr. 30 F31
fr. 12 F19 fr. {31}
fr. 13 F20

1 Vgl. F. Jacoby, FGrHist 97. Janiszewski, Missing Link 27–39. 85–91. B. Levick / T. J. Cornell, FRHist 102.

2 PIR² A 1244; vgl. Ch. Habicht, Zwei neue Inschriften aus Pergamon, MDAI (I) 9/10 (1959 / 1960) 109–127, hier 110 f.

3 Th. Eckinger, Die Orthographie lateinischer Wörter in griechi­schen Inschriften. Diss. München 1900, 120 f.; vgl. L. Threatte, The Grammar of Attic Inscriptions, vol. 1, Berlin u. a. 1980, 447 f.

4 Vgl. W. S. Allen, Vox Latina. 2. ed., Cambridge 1978, 16–20.

5 Probert, Accentuation 131–36.

6 Probert, Accentuation 135.

Erklärung der Siglen, Zeichen und Abkürzungen in Text und Apparat

Zu den Siglen der Hss. vgl. die jeweiligen Editionen.
test. / fr. *1 unsicher, ob als Zeugnis oder Fragment anzusehen
test. / fr. **1 Zugehörigkeit des Zeugnisses (Fragments) unsicher
{aaa} vom Editor getilgte Buchstaben
⟨aaa⟩ vom Editor hinzugefügte Buchstaben
(aaa) vom Editor aufgelöste Abkürzungen
⟦aaa⟧ vom Schreiber oder anderer Hand getilgte Buchstaben
⌈aaa⌉ Bereich der Buchstaben, die in der fotografischen Reproduktion einer Inschrift lesbar sind
ạạạ unsicher erhaltene Buchstaben
a͙a͙a͙ vom Editor gegenüber der Lesung eines Papyrus oder einer Inschrift geänderte Buchstaben (vgl. R. Merkelbach, ZPE 12 [1973] 211 f.)
[aaa] vom Editor in einer Lücke ergänzte Buchstaben
̣ ̣ ̣ ̣ unleserliche Reste von Buchstaben
[ ̣ ̣ ̣ ̣] Zahl der in einer Lücke verlorengegangenen Buchstaben
* vom Schreiber freigelassener Raum im Umfang eines Buchstabens
A.a.c. Lesart in A vor der Korrektur (ante correctionem)
A.p.c. Lesart in A nach der Korrektur (post correctionem)
A.corr. korrigierte Lesart in A (was vorher in A stand, ist unklar)
A.s.l. über der Zeile (supra lineam) übergeschriebene(r) Buchstabe(n) in A
Amarg. Lesart am Rand (in margine) von A
add. addidit vel addiderunt
ca. circa
cf. confer
cod(d). codex (-ices)
coll. collato
corr. correxit vel correctus, -a, -um
del. delevit
dub. dubitanter
ed(d). editor (-es)
ed. princ. editio princeps
leg. legit
litt. litterae
om. omisit vel omiserunt
sc. scilicet
suppl. supplevit
transpos. transposuit
v. versus

Erklärung der Zeichen in der Übersetzung

(?) Unsicherheit in Gestaltung bzw. Verständnis des tradierten Textes
(oder ... ?) Wiedergabe einer im kritischen Apparat vermerkten Konjektur
[-] Lücke oder einzelne Buchstaben, wodurch der Zusammenhang bzw. die Syntax nicht gestört ist. Über die Länge dieses Bereiches gibt das Zeichen keine Auskunft.
[---] Lücke oder einzelne Buchstaben, wodurch der Zusammenhang bzw. die Syntax gestört ist. Über die Länge dieses Bereiches gibt das Zeichen keine Auskunft.

testimonia

1. (1) Suda κ 1905 (codd. ArF[GVM])

Κόδρατοϲ· Ῥωμαῖοϲ ἱϲτορικόϲ. ἔγραψεν Ἰάδι διαλέκτῳ ἱϲτο­ρί­αν

ἔγραψεν  –  Καίϲαροϲ om. F

Ῥωμαϊκὴν ἐν βιβλίοιϲ ιε´, ἐπι­γρα­φὴν δὲ Χιλιετηρίδα, καὶ περιέχει

ἐπιγραφὴ V

ἀπὸ κτίϲεωϲ Ῥώμηϲ ἕωϲ Ἀλεξ­άνδρου τοῦ Μαμαίαϲ υἱοῦ Καίϲαροϲ.

ante ἀπὸ add. τὰ Daub

2 ἔγραψεν  –  Καίϲαροϲ om. F2 ἐπιγραφὴ V3 ante ἀπὸ add. τὰ Daub

2. (3) Evagr. h. e. 5,24 p. 219,7–10 B.-P. (codd. ALPB)

καὶ Εὐϲέβιοϲ (A 6 test. 1) δὲ ἀπὸ Ὀκταβιανοῦ καὶ Τραϊανοῦ καὶ

ἀπὸ om. P : ⟨τὰ〉 ἀπὸ dub. Groß

Μάρκου λαβὼν ἕωϲ τῆϲ τελευτῆϲ Κάρου κατήντηϲεν. γέγραπται

ἀρχὴν⟩ λαβὼν dub. Stein

δὲ περὶ τῶν χρό­νων τούτων ἔνια Ἀρριανῷ (FGrHist 156 F 30b) τε

ἀριανῷ Α

καὶ Ἀϲινίῳ Κουαδράτῳ.

καὶ καὶ A

4 ἀπὸ om. P : ⟨τὰ〉 ἀπὸ dub. Groß2 ἀρχὴν⟩ λαβὼν dub. Stein3 ἀριανῷ Α4 καὶ καὶ A

**3. IGRom IV 1013 (IG XII 7 267)

[ἀγα]θῇ τύχῃ· [Αὐτοκ]ρ[]τορα Καίϲαρα [Μ]ᾶρκο[ν] Αὐρήλιον

Ἀντωνεῖνον Εὐϲεβῆ Σεβαϲτὸν, τὸν γῆϲ [κ]αὶ θαλάϲϲηϲ [δ]εϲπό­την,

Γάιοι [ϲ]ίννιοι Πρότειμοϲ [Κο]υάδρατοϲ καὶ Ῥοῦφοϲ, [ο] κρά­τι-

[Ἀϲ]ίννιοι Klebs : [Λικ]ίννιοι Ross

ϲτοι ἀδελφοί, [τὸν ἑαυτ]ν ϲωτῆρα [καὶ εὐεργ]την.


3 [Ἀϲ]ίννιοι Klebs : [Λικ]ίννιοι Ross

**4. IK Ephesos 3040 (Ephes. III 40)

[ἡ φιλοϲέβαϲτοϲ Ἐφεϲίων] βουλὴ Γ. Ἀϲίννιον Πρότειμον Κόδρα-

  –  Ἐφεϲίων suppl. Wankel

τον τὸν λαμπρό­τατον ὑπατικόν, τὸν ἑαυτῆϲ καὶ τῆϲ πατρίδοϲ εὐ-

ερ­γέτην βουλαρ­χοῦν­τοϲ Ἰουλ(ίου) Φαύϲτου νε(ωτέρου) γραμ­μα-

τέωϲ Ἀϲίαϲ.


5   –  Ἐφεϲίων suppl. Wankel

**5. (2) SIG3 887 (Inscr. Olymp. 356)

ἀγαθῇ τύχῃ· Ὀλυμπικὴ βουλὴ καὶ ὁ δῆμοϲ ὁ Ἠλείων Γ. Ἀϲίνι-

ὁ Ἠλείων lapis : τῶν Ἠλ. Jacoby

ον Κουάδρατον ἀνθύπατον, ὕπατον ἀποδεδειγμένον, τειμήϲαντα

τὴν Ὀλυμπίαν καὶ λόγῳ καὶ ἔργῳ.


5 ὁ Ἠλείων lapis : τῶν Ἠλ. Jacoby


**6. IstForsch XLVIII 22 (IGRom IV 717)

Βλαυνδέων Μακεδόνων ἡ βουλὴ καὶ ὁ δῆμοϲ τὸν ἁγνότατον Γ.

Ἀϲίν(ιον) Ἰουλιανὸν τὸν κράτιϲτον ὑὸν Γ. Ἀϲιν(ίου) Προτείμου

Κουαδράτου ὑπατικοῦ τν ἐν πϲιν εὐεργτην καὶ κτίϲτην τῆϲ

πλεωϲ ἐπι­με­λη­ϲαμνου Α[ρ]. Γλύκωνοϲ βʹτ̣οῦ Νίγ̣ρ̣ου.

Νίγ̣ρ̣ου Ramsay : Νίπου Hamilton, unde Νίν͙ου Boeckh

4 Νίγ̣ρ̣ου Ramsay : Νίπου Hamilton, unde Νίν͙ου Boeckh

**7. SEG XXXVI 1094,10–13

τὸ ἀλειπτήριον ἐκ θεμελίων ϲὺν παντὶ τῷ [λιθίνῳ κόϲμῳ] κατ-

εϲκεύ­αϲεν ἐπὶ ἀνθυπάτου Τ.    ca. 11–12 litt.   , ἐπιτροπεύοντοϲ τῆϲ

Ἀϲ[ία]ϲ Δ̣ι̣ο̣ν̣υ̣ϲ̣ί̣ο̣υ̣ τ[οῦ κρατ]ϲτου, λογιϲτε[ο]ντοϲ τῆϲ πό­λεωϲ

[   ca. 13 litt.   το]κρατ[ίϲ]του ἀνθυπάτου Ἑλλάδοϲ.


4 [Ἀϲιννίου Κοδρά|του το]ῦ vel [Ἀϲ. Προτίμου Κοδρά|του το]ῦ dub. Herrmann

fragmenta

Ῥωμαϊκὴ Χιλιάϲ vel Χιλιετηρίϲ

liber II

1 (1)

Steph. Byz. α 321 (codd. RQPN)

Ἄνθιον· πόλιϲ Ἰταλίαϲ. Κουάδρατοϲ ἐν βʹ Ῥωμαϊκῆϲ Χιλιάδοϲ.

ὁ πολίτηϲ Ἀνθιανόϲ, ὡϲ αὐτόϲ.

liber V

2 (2)

καί τοι Λίγυϲί θ᾽ ἅμα καὶ Ἰβήροιϲι πολεμέοντεϲ

τοι  –  ἅμα Berkel : τολίγοιϲι τ᾽ αμα P

Steph. Byz. ι 19a (ex Const. Porph. De adm. imp. 23) (cod. P) παρὰ Κουα­δράτῳ

ἐν Ῥωμαϊκῆϲ Χιλιάδοϲ εʹ(add. Berkel) ἐϲτὶν Ἰβήροιϲιν οὕτωϲ· καί πολεμέοντεϲ.


3 τοι  –  ἅμα Berkel : τολίγοιϲι τ᾽ αμα P


liber XII

3 (3)

Steph. Byz. θ 12 (codd. RQPN)

Θαψίπολιϲ· πληϲίον Καρχηδόνοϲ. τὸ ἐθνικὸν Θαψιπολίτηϲ.

καρχηδόνοϲ R : καλχηδόνοϲ Q : χαλκηδόνοϲ PN

Κουάδρα­τοϲ ιβ´ Ῥωμαϊκῆϲ Χιλιάδοϲ.

ῥωμαϊκῆϲ R : -ῶν QPN | Χιλιάδοϲ add. Meineke

Χιλιάδοϲ add. Meineke


5 καρχηδόνοϲ R : καλχηδόνοϲ Q : χαλκηδόνοϲ PN2 ῥωμαϊκῆϲ R : -ῶν QPN2 Χιλιάδοϲ add. Meineke

liber XIV

4 (4)

Steph. Byz. ο 76 (codd. RQPN)

Ὀξύβιοι· μοῖρα Λιγύων. Κουάδρατοϲ ιδʹ Ῥωμαϊκῆϲ Χιλιαρχίαϲ.

Λιγύων Xylander : λιβύων codd.

ιδʹ codd. (sic) : ηʹ dub. Zecchini duce Jacoby, qui de numero dubitaverat

Χιλιάδοϲ dub. Billerbeck


4 Λιγύων Xylander : λιβύων codd.4 ιδʹ codd. (sic) : ηʹ dub. Zecchini duce Jacoby, qui de numero dubitaverat4 Χιλιάδοϲ dub. Billerbeck

Παρθικά

liber I

5 (5)

Steph. Byz. γ 72 (codd. RQPN)

Γηλύϲ· ἔθνοϲ, οὗ μέμνηται Ἀϲίνιοϲ Κουάδρατοϲ ἐν αʹ Παρ­θι­κῶν.

ἔθνοϲ ⟨Παρθίαϲ⟩ Meineke

Ἀϲίνιοϲ Holstenius : ἀϲϲίνιοϲ R : ἀϲϲίννιοϲ QPN

ὀξύ­νεται δέ.


3 ἔθνοϲ ⟨Παρθίαϲ⟩ Meineke3 Ἀϲίνιοϲ Holstenius : ἀϲϲίνιοϲ R : ἀϲϲίννιοϲ QPN

6 (6)

Steph. Byz. μ 101 (codd. RQPN)

Μαυρούϲιοι καὶ Μαῦροι· ἔθνοϲ μέγα Λιβύηϲ, ὡϲ Κουάδρατοϲ ἐν

αʹ Παρ­θι­κῶν. τὸ θηλυκὸν Μαυρουϲίϲ.

παρθενικῶν QP

θηλυκὸν (θ ex ε) N : ἐθνικὸν RQP : ἐθνικὸν ⟨Μαυρούϲιοϲ καὶ θηλυκὸν⟩ Holstenius : ἐθν. ⟨Μαυρούϲιοϲ. τὸ θηλυκὸν⟩ Berkel


2 παρθενικῶν QP2 θηλυκὸν (θ ex ε) N : ἐθνικὸν RQP : ἐθνικὸν ⟨Μαυρούϲιοϲ καὶ θηλυκὸν⟩ Holstenius : ἐθν. ⟨Μαυρούϲιοϲ. τὸ θηλυκὸν⟩ Berkel


lib. II

7 (7)

Steph. Byz. ζ 32 (codd. RQPN)

Ζωβίδαι· ἔθνοϲ πληϲίον Καρμανίαϲ. Κουάδρατοϲ ἐν Παρθικῶν

παρθικῶν N : παρθενικῶν RQP

βʹ.


4 παρθικῶν N : παρθενικῶν RQP

8 (8)

περὶ δὲ Κῦρον ποταμὸν Ὠβαρηνοί τε καὶ Ὠτηνοὶ νέμονται μέγα

περὶ Steph. Byz.a, Steph. Byz.b Q : παρὰ Steph. Byz.b RPN

κῦρον Steph. Byz.a RPQ : κύρον Steph. Byz.a N : κύρῳ Steph. Byz.b

ποταμὸν Steph. Byz.a : -μῷ Steph. Byz.b

ὠβαρηνοί Steph. Byz.a : ὠβαρυνίται Steph. Byz.b RQ : ὠβαρηνίται Steph. Byz.b PN

τε om. Steph. Byz.b

ὠτηνοὶ Steph. Byz.a QPN : ὠϲτηνοὶ Steph. Byz.a R : ὠγηνοὶ Steph. Byz.b

μέροϲ Ἀρμενίαϲ ὄντεϲ

Steph. Byz.a s. v. Ὠτηνή p. 713,57 Mein. (codd. RQPN) (post fr. 9) τὸ ἐθνικὸν ὁ

αὐτὸϲ (sc. Asin. Quadr.) ἐν τῇ βʹ· περὶ δὲ ὄντεϲ. Steph. Byz.b s. v. Ὠβαρηνοί p.

705,1013 Mein. (codd. RQPN) Ὠβαρηνοί· μέροϲ Ἀρμενίαϲ παρακείμενον (περικ-

QPN) Κύρῳ ποταμῷ (-όν QP), ὅϲτιϲ Εὐ­φρά­τῃ (-την QPN) παραλλήλωϲ ἔχει.

μέμνηται δ᾽ αὐτῶν καὶ Κουάδρατοϲ ἐν ϛʹ Παρ­θι­κῶν· παρὰ δὲ ὄντεϲ.


3 περὶ Steph. Byz.a, Steph. Byz.b Q : παρὰ Steph. Byz.b RPN3 κῦρον Steph. Byz.a RPQ : κύρον Steph. Byz.a N : κύρῳ Steph. Byz.b3 ποταμὸν Steph. Byz.a : -μῷ Steph. Byz.b3 ὠβαρηνοί Steph. Byz.a : ὠβαρυνίται Steph. Byz.b RQ : ὠβαρηνίται Steph. Byz.b PN3 τε om. Steph. Byz.b3 ὠτηνοὶ Steph. Byz.a QPN : ὠϲτηνοὶ Steph. Byz.a R : ὠγηνοὶ Steph. Byz.b

liber III

9 (9)

ὁ δὲ τῆϲ Ἀρμενίαϲ βαϲιλεὺϲ Πάκοροϲ ἐν τούτῳ περὶ Ἀρτάξατα

Ἀρτάξατα Xylander : -αντα codd.

καὶ τὴν Ὠτηνὴν τῆϲ Ἀρμενίαϲ διάγων

ὠτήνην R

Steph. Byz. s. v. Ὠτηνή p. 713,35 Mein. (codd. RQPN) Ὠτηνή· μοῖρα Ἀρμενίαϲ.

Κουάδρατοϲ ἐν Παρθικῶν γʹ· ὁ δὲ διάγων. (sequitur fr. 8 Steph. Byz.a)


8 Ἀρτάξατα Xylander : -αντα codd.2 ὠτήνην R


10 (10)

Steph. Byz. γ 61 (codd. RQPN)

Γερμανίκεια· πόλιϲ Εὐφρατηϲίαϲ. Κουάδρατοϲ ἐν γʹ Παρθικῶν

παρθενικῶν P

χωρίον αὐτήν φηϲιν. ὁ πολίτηϲ Γερμανικεύϲ.


6 παρθενικῶν P

11 (11)

ἀπὸ δὲ Ϲαμοϲατῶν κατὰ ῥοῦν ἰόντι ὅϲον ϲταδίουϲ ρνʹ Τάρϲα

ϲαμοϲϲατῶν RQ | κατὰ ῥοῦν PN : καὶ ταροῦ R : καταρροῦν Q

κατὰ ῥοῦν PN : καὶ ταροῦ R : καταρροῦν Q

κώμη πολυάνθρωποϲ ᾠκεῖτο ἄνω τοῦ ποταμοῦ ϲταδίουϲ ιεʹ.

Steph. Byz. τ 39 p. 268,26–29 Billerbeck (codd. RQPN) Τάρϲα κώμη ἐπὶ τῷ

Εὐφράτῃ, ὡϲ Κουάδρατοϲ ἐν γʹ Παρθικῶν· ἀπὸ ϲταδίουϲ ιεʹ.


3 ϲαμοϲϲατῶν RQ3 κατὰ ῥοῦν PN : καὶ ταροῦ R : καταρροῦν Q

liber IV

12 (12)

Steph. Byz. s. v. Φράαϲπα p. 670,17 sq. Mein. (codd. RQPN)

Φράαϲπα· Μηδίαϲ πόλιϲ. Κουάδρατοϲ Παρθικῶν δʹ.

μηδίαϲ Q : μηδείαϲ RPN

6 μηδίαϲ Q : μηδείαϲ RPN

liber VI (?)

(cf. fr. 8. app. test.)

liber VII

13 (13)

Steph. Byz. θ 18 (codd. RQPN)

Θελαμοῦζα· φρούριον τῆϲ παρ᾽ Εὐφράτην Ἀραβίαϲ, ὡϲ Κουά-

δρατοϲ ἐν Παρθικῶν ζʹ. τὸ ἐθνικὸν Θελαμουζαῖοϲ.

παρθενικῶν RQP | θαλαμ- PN

θαλαμ- PN


2 παρθενικῶν RQP2 θαλαμ- PN


liber VIII

14 (14)

Steph. Byz. γ 14 (codd. RQPN)

Γάζακα· πόλιϲ μεγίϲτη τῆϲ Μηδίαϲ, ὡϲ Κουάδρατοϲ ἐν ηʹ Παρ-

παρθενικῶν QP

θικῶν. Ἀρριανὸϲ δὲ κώμην μεγάλην αὐτήν φηϲιν ἐν Παρθικῶν δʹ καὶ

ἑνικῶϲ „τῆϲ Γαζάκου“ λέγων (FGrHist 156 F 34). τὸ ἐθνικὸν Γαζα-

κηνὸϲ ὡϲ τοῦ Μάζακα Μαζακηνόϲ.


4 παρθενικῶν QP

15 (15)

Steph. Byz. μ 96 (codd. RQPN)

Μαϲχάνη· πόλιϲ πρὸϲ τῶν Ϲκηνιτῶν Ἀράβων. Κουάδρατοϲ ηʹ

Παρ­θι­κῶν. τὸ ἐθνικὸν Μαϲχανεύϲ.

παρθενικῶν RQP

2 παρθενικῶν RQP

lib. IX

16 (16)

Steph. Byz. ϲ 247 (codd. RQPN)

Ϲόλυμα· πόλιϲ Ἀϲϲυρίων μετὰ τὴν ἅλωϲιν τοῦ ναοῦ τοῦ ἐν

Ἱεροϲολύμοιϲ κτιϲθεῖϲα, ὡϲ Κουάδρατοϲ θʹ Παρθικῶν. τὸ ἐθνικὸν

κουάδραϲτοϲ Q

Ϲολυμηνόϲ.


2 κουάδραϲτοϲ Q

17 (17)

Steph. Byz. ϲ 324 (codd. RQPN)

Ϲυρβάνη· νῆϲοϲ ἐν τῷ Εὐφράτῃ, ὡϲ Κουάδρατοϲ θʹ Παρθικῶν.

παρθενικῶν Q

5 παρθενικῶν Q2 Ϲυρβανηνόϲ Westermann, duce Berkel : ϲυρβαβηνόϲ RP : ϲυρναβηνόϲ Q : ϲυρβανὸϲ N (Ϲυρβανόϲ Xy­lan­der)


18 (18)

καὶ ᾤκιϲε τὰ Τιγρανόκερτα· τὸ δ᾽ ἐϲτὶ τῇ Παρθυαίων φωνῇ

ᾤκιϲε Meineke : ᾤκηϲε codd.

τιγρανόκερτα QPN : τιγρανίκερτα R

Τιγρα­νού­πολιϲ

Steph. Byz. τ 122 (codd. RQPN) Τι­γρα­νό­κερ­τα (Xylander : -νίκερτα codd.)·

πόλιϲ, οὐδετέρωϲ (ante πόλιϲ transpos. Meineke, ante ἀπὸ Jacoby), πρὸϲ Ἀρμενίαν

(codd. ἁρμενίαν : {πρὸϲ} Ἀρμενίαϲ Jacoby), ἀπὸ Τιγράνου (R : τιγρανοῦ QPN) βα-

ϲι­λέωϲ Ἀρμενίαϲ. Κουάδρατοϲ θʹ· καὶ Τιγρανούπολιϲ.


3 ᾤκιϲε Meineke : ᾤκηϲε codd.3 τιγρανόκερτα QPN : τιγρανίκερτα R

incerti operis vel sedis fragmenta

**19 (19)

Hist. Aug. Ver. 8,1–4 (codd. P Σ [= AChR cett.])

(1) fuit (sc. Lucius Verus) eius fati, ut in eas provincias, per quas

redit, Romam usque luem secum deferre videretur. (2) et nata fertur

secum deferre Σ : secunde ferre Pa.c. : secum ferre Pp.c.

videretur ed. princ. : vid&tur P

pestilentia in Babylonia, ubi de templo Apollinis ex arcula aurea, quam

Apollinis ed. princ. : appollonis P

miles forte inciderat, spiritus pestilens evasit, atque inde Parthos or-

or­bem­que ACh : urbemque PR

5bem­que complesse: (3) et hoc non Lucii Veri vitio, sed Cassi, a quo con-

et P : sed Peter

tra fidem Seleucia, quae ut amicos milites nostros receperat, expugnata

est. (4) quod quidem inter ceteros etiam Quadratus, belli Parthici scrip-

tor, incusatis Seleucenis, qui fidem primi ruperant, purgat.


2 secum deferre Σ : secunde ferre Pa.c. : secum ferre Pp.c.2 videretur ed. princ. : vid&tur P3 Apollinis ed. princ. : appollonis P4 or­bem­que ACh : urbemque PR5 et P : sed Peter

{20} (20)

Hist. Aug. Avid. 1,1–3 (codd. P Σ [= AChR cett.])

(1) Avidius Cassius, ut quidam volunt, ex familia Cassiorum fuisse

dicitur per matrem, homine novo genitus Avidio Severo, qui ordines du-

matrem Salmasius : marem codd.

homine novo Mommsen : tamen novo PACh : tamen avo cett. : tantum, avo Petschenig

Severo P : Syro Hirschfeld, perperam

xerat et post ad summas dignitates pervenerat. (2) cuius Quadratus in

historiis meminit et quidem graviter, cum illum summum virum et neces-


2 matrem Salmasius : marem codd.2 homine novo Mommsen : tamen novo PACh : tamen avo cett. : tantum, avo Petschenig2 Severo P : Syro Hirschfeld, perperam


5sarium rei publicae adserit et apud ipsum Marcum (sc. Aurelium) prae-

validum. (3) nam iam eo imperante perisse fatali sorte perhibetur.

21 (21)

Agath. 1,6,3 (codd. LWAVaPROE)

οἱ δὲ Ἀλαμανοί, εἴ γε χρὴ Ἀϲινίῳ Κουαδράτῳ ἕπεϲθαι, ἀνδρὶ

οἱ  –  ἀναγεγραμμένῳ deest E

κουαδράτω VaPR : κοδράτω LW : καδρά­τω A : κουα­δάρτω O : quadrato P

Ἰταλιώτῃ καὶ τὰ Γερμανικὰ ἐϲ τὸ ἀκριβὲϲ ἀναγεγραμμένῳ, ξύγκλυ-

ἀναγεγραμμένῳ VaR : -γραψαμένω LWAO

ξύγκλυ­δέϲ AVaROE : ξύγκλιδεϲ L : γρʹ ξυνήλιδεϲ Lmarg. : ξύγκληδεϲ W : aduentitii P

δέϲ εἰϲιν ἄν­θρω­ποι καὶ μιγάδεϲ· καὶ τοῦτο δύναται αὐτοῖϲ ἡ ἐπω-

νυμία.


8 οἱ  –  ἀναγεγραμμένῳ deest E8 κουαδράτω VaPR : κοδράτω LW : καδρά­τω A : κουα­δάρτω O : quadrato P2 ἀναγεγραμμένῳ VaR : -γραψαμένω LWAO2 ξύγκλυ­δέϲ AVaROE : ξύγκλιδεϲ L : γρʹ ξυνήλιδεϲ Lmarg. : ξύγκληδεϲ W : aduentitii P

22 (22)

Steph. Byz. γ 64 (codd. RQPN)

Γερούνιον· πόλιϲ Ἰταλίαϲ. Κουάδρατοϲ δὲ Γερυνίαν ταύτην

γερυνίαν QP : γερηνίαν RN

καλεῖ. τὸ ἐθνικὸν Γερουνῖνοϲ.


6 γερυνίαν QP : γερηνίαν RN

23 (23)

Steph. Byz. δ 8 (codd. RQPN)

Δάλμιον· πόλιϲ Δαλματίαϲ μεταξὺ Ἰλλυρίαϲ καὶ Ἰταλίαϲ ...

Ἀππια­νὸϲ δὲ (Ill. 32 vol. 1,336,5 Viereck-Roos) τὴν πόλιν Δελμίνιον

καλεῖ, Κουάδρατοϲ δὲ Δέλμινον.

δέλμινον R : δάλμινον QP : δάλμιον N

3 δέλμινον R : δάλμινον QP : δάλμιον N


24 (24)

Steph. Byz. π 139 (codd. RQPN)

ἔϲτι δὲ καὶ Πήλιον Ἰλλυρίαϲ πόλιϲ, ἧϲ μέμνηται Κουάδρατοϲ. τὸ

πήλιον R : πηλίον QPN | πόλιϲ R : πόλεωϲ QPN

πόλιϲ R : πόλεωϲ QPN

ἐθνικὸν Πηλῖνοϲ.

Πηλῖνοϲ Meineke : πηληνὸϲ codd.

5 πήλιον R : πηλίον QPN5 πόλιϲ R : πόλεωϲ QPN2 Πηλῖνοϲ Meineke : πηληνὸϲ codd.

25 (25)

Cass. Dio (Xiphilin.) 70,3,3 (codd. VC)

Κόδρατοϲ δὲ γηραιὸν μέν φηϲιν αὐτὸν (sc. Antoninum Pium) τε-

κοδρᾶτοϲ codd., ut videtur : Κουαδρᾶτοϲ H. Stephanus

λευτῆϲαι, τὴν δὲ τελευτὴν ἡδίϲτην αὐτῷ κατ᾽ ἴϲον ὕπνῳ τῷ μαλα-

κωτάτῳ γενέϲθαι.


4 κοδρᾶτοϲ codd., ut videtur : Κουαδρᾶτοϲ H. Stephanus

26 (26)

Zos. 5,27,1 (cod. V)

(1) ἐν δὲ τῇ Ῥαβέννῃ (μητρόπολιϲ δὲ Φλαμινίαϲ, πόλιϲ ἀρχαία,

Θεϲϲαλῶν ἀποικία, Ῥήνη κληθεῖϲα διὰ τὸ πανταχόθεν ὕδαϲι περιρ-

Ῥήνη Sylburgius : ῥύνη V

ρεῖϲθαι καὶ οὐχ, ὡϲ Ὀλυμπιόδωροϲ ὁ Θηβαῖόϲ φηϲι [fr. 2 Blockley],

διὰ τὸ Ῥῶμον, ὃϲ ἀδελφὸϲ γέγονε Ῥωμύλῳ, τῆϲ πόλεωϲ ταύτηϲ

5οἰκιϲτὴν γεγονέναι. (2) Κουαδράτῳ γάρ, οἶμαι, θετέον ἐν τῇ κατὰ

οἶμαι θετέον Hemsterhusius : οιμεθετέον V

τὸν βαϲιλέα Μάρκον (sc. Aure­lium) ἱϲτορίᾳ τοῦτο περὶ τῆϲ πόλεωϲ

ταύτηϲ διεξελθόντι.) κτλ.


2 Ῥήνη Sylburgius : ῥύνη V5 οἶμαι θετέον Hemsterhusius : οιμεθετέον V

27 (27)

Steph. Byz. β 112 (codd. RQPN)

Βόγχαι· ἔθνοϲ τοῖϲ Καρρηνοῖϲ προϲκείμενον, μέϲον Εὐφράτου

καρρηνοῖϲ N : καρηνοῖϲ RQP

προϲκείμενον R : παρακείμενον QPN

καὶ Κύρου ποταμοῦ, ὡϲ Κουάδρατοϲ.

κύρου codd. : Κάρρα Bochart

9 καρρηνοῖϲ N : καρηνοῖϲ RQP9 προϲκείμενον R : παρακείμενον QPN2 κύρου codd. : Κάρρα Bochart


28 (28)

Steph. Byz. γ 79 (codd. RQPN)

Γίνδαρα· κώμη πρὸϲ τῇ Ἀντιοχείᾳ. τὸ ἐθνικὸν Γινδαρεύϲ· Κουά-

δρατοϲ δὲ Γινδάρουϲ ἔφη.

29 (29)

a. Steph. Byz. μ 154 (codd. RQPN)

Μέϲη τῶν ποταμῶν· χώρα μεταξὺ Εὐφράτου καὶ Τίγρι­δοϲ. καὶ

τίγριδοϲ QPN : τίγρηδοϲ R

Ἀδια­βηνὴ ἐκαλεῖτο, ὡϲ ἱϲτορεῖ Κουάδρατοϲ.

b. Steph. Byz. μ 162 (codd. RQPN)

Μεϲϲήνη· ... καὶ χώρα Περϲίδοϲ Μεϲήνη δι᾽ ἑνὸϲ ϲ, ὑπὸ τῶν δύο

περϲίδοϲ Qp.c. : om. RQa.c.PN | Μεϲηνή Meineke

Μεϲηνή Meineke

ποταμῶν Εὐφράτου καὶ Τίγριδοϲ μεϲαζομένη, ὡϲ Ἀϲίνιοϲ Κουά-

ποταμῶν Xylander : ϲτο­μά­των codd.

Εὐφράτου καὶ Τίγριδοϲ Holstenius : αὐτοῦ τοῦ τίγριδοϲ Qp.c. : αὐτοῦ RQa.c.PN

δρατόϲ φηϲι.


4 τίγριδοϲ QPN : τίγρηδοϲ R3 περϲίδοϲ Qp.c. : om. RQa.c.PN3 Μεϲηνή Meineke2 ποταμῶν Xylander : ϲτο­μά­των codd.2 Εὐφράτου καὶ Τίγριδοϲ Holstenius : αὐτοῦ τοῦ τίγριδοϲ Qp.c. : αὐτοῦ RQa.c.PN

30 (30)

Steph. Byz. τ 27 (codd. RQPN)

Τάπυρροι· οὐ πόρρω Ὑρκανίαϲ ἔθνοϲ. Κουάδρατοϲ Τάπουρρά

τάπυρροι codd. : Τάπυροι Holstenius | ἔθνοϲ bis N

ἔθνοϲ bis N

φηϲι. τὸ ἐθνικὸν Ταπουρραῖοι.


5 τάπυρροι codd. : Τάπυροι Holstenius5 ἔθνοϲ bis N


spurium

{31}

Anth. Pal. 7,312 = Page, FGE v. 319–22 (codd. PPl)

Ἀϲιννίου Κουαδράτου· εἰϲ τοὺϲ ἀναιρεθένταϲ ὑπὸ τοῦ τῶν

Ῥωμαίων ὑπάτου Ϲύλα.

οἱ πρὸϲ Ῥωμαίουϲ δεινὸν ϲτήϲαντεϲ Ἄρηα

οἱ πρὸϲ codd. : οἵδ᾽ ἐπὶ Peek

κεῖνται ἀριϲτείηϲ ϲύμβολα δεικνύμενοι.

5οὐ γάρ τιϲ μετὰ νῶτα τυπεὶϲ θάνεν, ἀλλ᾽ ἅμα πάντεϲ

μετὰ codd. : γε τὰ Reiske : κατὰ dub. Stadtmüller

ὤλοντο κρυφίῳ καὶ δολερῷ θανάτῳ.


4 Ἀϲιννίου  –  Ϲύλα add. partim corrector, partim lemmatista3 οἱ πρὸϲ codd. : οἵδ᾽ ἐπὶ Peek5 μετὰ codd. : γε τὰ Reiske : κατὰ dub. Stadtmüller